Plenum mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble

Wolfgang Schäuble im Gespräch mit Presseratssprecher Volker Stennei.
Foto: Presserat / heikerost.com

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat bei einer Plenumssitzung des Deutschen Presserats eine starke und unabhängige Presse als zwingend notwendig für die Demokratie bezeichnet. Der Presserat unterstrich bei dem Gespräch am 20.3.2019 die Forderung nach einem Presseauskunftsgesetz für den Bund.

„Die Presse benötigt für die Berichterstattung einen schnellen und unmittelbaren Zugang zu relevanten Informationen, sofern nicht berechtigte schutzwürdige Belange dagegensprechen“, forderte Presserats-Sprecher Volker Stennei. Zur Mitteilung

 

Mitgliederwechsel im Presserat

Der Presserat begrüßt neue Mitglieder: Von der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) entsandt wurden Doris Richter (Redakteurin beim Kölner Stadtanzeiger / Kölnische Rundschau), Miriam Scharlibbe (Redakteurin Neue Westfälische) und Hans-Martin Tillack (Redakteur beim Stern). Vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV) kommt die freie Journalistin Maria Ebert neu zur Freiwilligen Selbstkontrolle der Presse.

Das Plenum hat auch zahlreiche langjährige Mitglieder verabschiedet: Sigrun Müller-Gerbes, Angela Giese und Anne Schneller (dju), Jan Lehmann und Sascha Borowski (DJV), sowie Dr. Stefan Söder (VDZ). Zur Übersicht

 

Zehn Jahre Amoklauf Winnenden: Opferschutz weiter Thema

Anlässlich des zehnten Jahrestags des Amoklaufs von Winnenden am 11. März erinnert der Deutsche Presserat daran, den Opferschutz zu berücksichtigen. Verstöße gegen den Opferschutz beschäftigen den Presserat auch zehn Jahre danach, zumal Fotos inzwischen über die sozialen Medien leichter verfügbar sind als damals. Allein 8 von 28 Rügen verhängte die Freiwillige Selbstkontrolle im vergangenen Jahr für die Veröffentlichung von Fotos, auf denen Opfer von Unfällen oder Gewalttaten für einen erweiterten Personenkreis identifizierbar waren.   Zur Pressemitteilung 

Redaktionell gestaltete Werbung deutlich kennzeichnen

Der Presserat erinnert die Redaktionen daran, redaktionell gestaltete Werbung deutlich zu kennzeichnen und somit für den Leser erkennbar vom redaktionellen Teil abzugrenzen. Bezeichnungen wie „Advertorial“, „Sponsored Post“ oder „Verlags-Sonderveröffentlichung“ reichen nicht aus und stellen kein presseethisch anerkanntes Synonym für Werbung dar. Zur Mitteilung

Website zum Presseausweis

Informationen zum bundeseinheitlichen Presseausweis 2019 - Beantragung, ausstellende Verbände, Bedingungen - finden Sie auf unserer Website presseausweis.org.

Presse, Rundfung und Polizei

Verhaltensgrundsätze Presse, Rundfunk und Polizei

1993 hat der Presserat mit der Innenministerkonferenz bis heute gültige Verhaltensgrundsätze für Medien und Polizei vereinbart.

 

 

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13. Dezember 2018

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Der Deutsche Presserat erinnert die Redaktionen daran, redaktionell gestaltete Werbung deutlich zu kennzeichnen und somit für den Leser erkennbar vom...

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07. Dezember 2018

Rügen für Verstöße gegen Opferschutz und Schleichwerbung

Rüge für Bilder-Galerie der Opfer von Genua

BILD.DE wurde gerügt für die Veröffentlichung einer Bildergalerie von Opfern des Brückeneinsturzes von...

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Datenbank-Recherche in unserem Archiv

Rüge, Missbilligung oder Hinweis, wie hat der Presserat entschieden? Hier können Sie online in der Spruchpraxis des Presserats eine Auswahl an Beschwerdefällen von 1985 bis heute recherchieren.
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