Presseethische Verantwortung für fremde Inhalte

Veröffentlichen Redaktionen journalistische Inhalte von Dritten auf ihren Online-Plattformen, liegt die presseethische Verantwortung für diese Inhalte bei der für die Plattform verantwortlichen Redaktion. Das hat das Plenum des Deutschen Presserats in einer Grundsatzentscheidung beschlossen. Zur Mitteilung

Rüge für "Schwertmord", Täter-Herkunft vom Frankfurter Hauptbahnhof durfte genannt werden

Der Deutsche Presserat hat auf seinen Sitzungen vom 10.-12. September 13 Rügen ausgesprochen - u.a. wegen Verletzungen des Opferschutzes und der Sorgfaltspflicht. Die Nationalität des Täters vom Frankfurter Hauptbahnhof durfte genannt werden. Beschwerden über Berichte zum „Schweinefleisch-Verbot“ in Kitas wies der Presserat ebenfalls als unbegründet zurück. Zur Mitteilung

Praxis-Leitsätze für Nennung der Herkunft von Straftätern

Vor dem Hintergrund der Debatte um den mutmaßlichen Straftäter vom Frankfurter Hauptbahnhof erinnert der Deutsche Presserat an die im Pressekodex festgehaltenen Kriterien und zugehörigen Leitsätze zur Nennung der Nationalität von Straftätern. Zur Pressemitteilung 

Beschwerden 2018 auf dem zweithöchsten Stand in der Geschichte des Presserats

Die Zahl der Beschwerden beim Presserat ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen: 2.038 Leserinnen und Leser wandten sich 2018 an die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse. Dies ist der zweithöchste Stand in der Geschichte des Presserats. Der Presserat erteilte mit allein 28 Rügen auch wieder mehr Sanktionen als 2017 (21 Rügen). Zur Mitteilung

Seminar in Hamburg: Redaktioneller Datenschutz

Gemeinsam mit der Akademie für Publizistik Hamburg bieten wir im Oktober ein Seminar zum Datenschutz in Redaktionen an. Sie lernen, wie Sie in Ihrer Redaktion datenschutzgerecht recherchieren, Ihre Informanten schützen und Ihre Rechercheergebnisse sicher aufbewahren. Weitere Informationen

Presse, Rundfung und Polizei

Verhaltensgrundsätze Presse, Rundfunk und Polizei

1993 hat der Presserat mit der Innenministerkonferenz bis heute gültige Verhaltensgrundsätze für Medien und Polizei vereinbart.

 

 

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Aktuelles

13. September 2019

Rüge für Schwertmord, Täter-Herkunft vom Frankfurter Hauptbahnhof durfte genannt werden


Stuttgarter Schwertmord: Darstellung respektlos vor dem Leid der Angehörigen

Als übertrieben sensationell nach Ziffer 11 des Pressekodex rügte der...

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31. Juli 2019

Klare Kriterien zur Nationalitäten-Nennung von Straftätern

Vor dem Hintergrund der Debatte um den mutmaßlichen Straftäter vom Frankfurter Hauptbahnhof erinnert der Deutsche Presserat an die im Pressekodex...

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14. Juni 2019

Presserat begrüßt SPD-Programm für freie Medien

Der Deutsche Presserat begrüßt das vor einer Woche vorgelegte Aktionsprogramm der SPD-Bundestagsfraktion für freie und unabhängige Medien. Neben...

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07. Juni 2019

Rüge für Christchurch-Video

Die Auschüsse des Deutschen Presserats haben auf ihren Sitzungen vom 4. bis 6. Juni insgesamt acht Rügen erteilt.  

Christchurch-Video: Redaktion hat...

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09. April 2019

Zweithöchster Beschwerdestand in der Geschichte des Presserats

Die Zahl der Beschwerden beim Presserat ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen: 2.038 Leserinnen und Leser wandten sich 2018 an die Freiwillige...

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Datenbank-Recherche in unserem Archiv

Rüge, Missbilligung oder Hinweis, wie hat der Presserat entschieden? Hier können Sie online in der Spruchpraxis des Presserats eine Auswahl an Beschwerdefällen von 1985 bis heute recherchieren.
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