Presserat begrüßt SPD-Programm für freie Medien

Der Deutsche Presserat begrüßt das Aktionsprogramm der SPD-Bundestagsfraktion für freie und unabhängige Medien. Neben Vorschlägen zur Verbesserung des Informationszuganges und des Berufsgeheimnisschutzes enthält das Programm auch wichtige Anregungen zum effektiveren Schutz von Journalistinnen und Journalisten vor Übergriffen und Behinderungen ihrer Arbeit, insbesondere bei der Berichterstattung über öffentliche Großveranstaltungen. Zur Pressemitteilung 

Seminar: Redaktioneller Datenschutz

Gemeinsam mit der Akademie für Publizistik Hamburg bieten wir ein Seminar zum Datenschutz in Redaktionen an. Sie lernen, wie Sie in Ihrer Redaktion datenschutzgerecht recherchieren, Ihre Informanten schützen und Ihre Rechercheergebnisse sicher aufbewahren. Ein Datenschutzrechtler vermittelt Wissenswertes über die juristischen Aspekte des redaktionellen Datenschutzes. Wir als Presserat erläutern die presseethischen Grenzen im Datenschutz. Und Sie erfahren alles über die technischen Voraussetzungen datenschutzgerechter Arbeit in der Redaktion. Weitere Informationen

Rüge für Christchurch-Video

BILD.DE erhielt eine Rüge für die Veröffentlichung von Video-Sequenzen des Christchurch-Attentäters, der im März die Tötung von über 50 Menschen live ins Internet übertragen hatte. Mit der Veröffentlichung seiner Video-Ausschnitte bot die Redaktion dem Täter genau die öffentliche Bühne, die er haben wollte. Insgesamt sprachen die Beschwerdeausschüsse auf ihren Sitzungen vom 4.-6. Juni acht Rügen aus. Zur Mitteilung

Beschwerden 2018 auf dem zweithöchsten Stand in der Geschichte des Presserats

Die Zahl der Beschwerden beim Presserat ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen: 2.038 Leserinnen und Leser wandten sich 2018 an die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse. Dies ist der zweithöchste Stand in der Geschichte des Presserats. Der Presserat erteilte mit allein 28 Rügen auch wieder mehr Sanktionen als 2017 (21 Rügen). Zur Mitteilung

Plenum mit Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble

Wolfgang Schäuble im Gespräch mit Presseratssprecher Volker Stennei.
Foto: Presserat / heikerost.com

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat bei einer Plenumssitzung des Deutschen Presserats eine starke und unabhängige Presse als zwingend notwendig für die Demokratie bezeichnet. Der Presserat unterstrich bei dem Gespräch am 20.3.2019 die Forderung nach einem Presseauskunftsgesetz für den Bund.

„Die Presse benötigt für die Berichterstattung einen schnellen und unmittelbaren Zugang zu relevanten Informationen, sofern nicht berechtigte schutzwürdige Belange dagegensprechen“, forderte Presserats-Sprecher Volker Stennei. Zur Mitteilung

 

Presse, Rundfung und Polizei

Verhaltensgrundsätze Presse, Rundfunk und Polizei

1993 hat der Presserat mit der Innenministerkonferenz bis heute gültige Verhaltensgrundsätze für Medien und Polizei vereinbart.

 

 

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Aktuelles

14. Juni 2019

Presserat begrüßt SPD-Programm für freie Medien

Der Deutsche Presserat begrüßt das vor einer Woche vorgelegte Aktionsprogramm der SPD-Bundestagsfraktion für freie und unabhängige Medien. Neben...

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07. Juni 2019

Rüge für Christchurch-Video

Die Auschüsse des Deutschen Presserats haben auf ihren Sitzungen vom 4. bis 6. Juni insgesamt acht Rügen erteilt.  

Christchurch-Video: Redaktion hat...

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09. April 2019

Zweithöchster Beschwerdestand in der Geschichte des Presserats

Die Zahl der Beschwerden beim Presserat ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen: 2.038 Leserinnen und Leser wandten sich 2018 an die Freiwillige...

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22. März 2019

Rügen für Verletzungen des Opferschutzes


Drei Rügen wegen Verletzungen des Opferschutzes

BILD erhielt drei Rügen wegen einer Verletzung des Opferschutzes nach Ziffer 8, Richtlinie 8.2...

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21. März 2019

Schäuble: Presse ist systemrelevant

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble: „Die Presse ist zwingend systemrelevant“ Deutscher Presserat fordert Presseauskunftsgesetz auch für den Bund  ...

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Datenbank-Recherche in unserem Archiv

Rüge, Missbilligung oder Hinweis, wie hat der Presserat entschieden? Hier können Sie online in der Spruchpraxis des Presserats eine Auswahl an Beschwerdefällen von 1985 bis heute recherchieren.
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