Presserat erteilt zehn Rügen

Auf seinen Sitzungen vom 12.-14. Juni hat der Presserat zehn Rügen erteilt. Gerügt wurde u.a. der Rheinneckarblog für die Erfindung eines Terror-Anschlags in Mannheim. BILD erhielt eine Rüge für ein aktuelles Foto des Gladbeck-Geiselnehmers Dieter Degowski.

 

 

Weiter rügte der Presserat den Kölner Stadtanzeiger und die Kölnische Rundschau, weil sie die Doppelfunktion einer Agentur als Pressestelle einerseits und Zulieferer von journalistischen Texten andererseits nicht klargemacht hatten. Zur Pressemitteilung

Netanjahu-Karikatur ist von der Meinungsfreiheit gedeckt

Der Deutsche Presserat sieht in der Netanjahu-Karikatur von Dieter Hanitzsch in der Süddeutschen Zeitung keinen Verstoß gegen den Pressekodex. Die Grenze zur Diskriminierung von Juden nach Ziffer 12 Pressekodex ist nicht überschritten, entschied das Gremium der freiwilligen Selbstkontrolle der Presse mehrheitlich. Zur Pressemitteilung

Aktuelles

15. Juni 2018

Presserat spricht zehn Rügen aus

Erfundener Terror-Anschlag in Mannheim schadet dem Ansehen der Presse

Der Presserat rügt den RHEINNECKARBLOG für die Erfindung eines...

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13. Juni 2018

Netanjahu-Karikatur in der Süddeutschen Zeitung von der Meinungsfreiheit gedeckt

Der Deutsche Presserat sieht in der Netanjahu-Karikatur von Dieter Hanitzsch in der Süddeutschen Zeitung keinen Verstoß gegen den Pressekodex. Die...

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10. April 2018

Stellenausschreibung: Volljurist/-in gesucht

Der Presserat sucht für seine Geschäftsstelle als Elternzeitvertretung in Teilzeit (75 Prozent) ab dem 1. Juni 2018 zunächst bis zum 31.01.2019...

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23. März 2018

Rüge für BILD-Bericht "Schmutzkampagne der SPD"

BILD hatte unter dem Titel „Neue Schmutzkampagne bei der SPD“ über einen angeblichen Mailverkehr zwischen Juso-Chef Kevin Kühnert und einem Russen...

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22. März 2018

Qualität von Online-Umfragen muss für die User erkennbar sein

Nicht-repräsentative  Online-Umfragen müssen als solche gekennzeichnet sein. Das Plenum des Deutschen Presserats hat entschieden, dass derartige...

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Seminar zum redaktionellen Datenschutz

Die Akademie für Publizistik Hamburg bietet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Presserat am 5. Oktober 2018 ein Seminar zum redaktionellen Datenschutz an. Zwar gelten für Journalisten auch unter der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung weitreichende Ausnahmen. Dennoch dürfen Redaktionen nicht beliebig Daten sammeln und speichern - und erst recht nicht veröffentlichen. Zur Anmeldung

Datenbank-Recherche in unserem Archiv

Rüge, Missbilligung oder Hinweis, wie hat der Presserat entschieden? Hier können Sie online in der Spruchpraxis des Presserats eine Auswahl an Beschwerdefällen von 1985 bis heute recherchieren.
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Herkunft nennen oder nicht? Unser Leitfaden zur Richtlinie 12.1

Mit Ziffer 12 des Pressekodex bekennen sich die deutschen Print- und Onlinemedien zum Diskriminierungsverbot. In der zugehörigen Richtlinie 12.1 und Praxis-Leitsätzen gibt der Presserat eine Empfehlung für die Umsetzung dieser Selbstverpflichtung bei der Berichterstattung über Straftaten. Zum Leitfaden

Nächste Beschwerdeausschüsse im September

Die Beschwerdeausschüsse des Deutschen Presserats kommen vom 18.-20. September in Berlin zusammen. 

Jahresbericht 2017

Der Deutsche Presserat hat 2017 weniger häufig als in den Vorjahren zu seiner schärfsten Sanktion gegriffen: 21 öffentliche Rügen verhängten die Beschwerdeausschüsse 2017, im Vorjahr waren es 33. Fast jede zweite Rüge bezog sich auf Verstöße gegen den Trennungsgrundsatz von Werbung und Redaktion. Zur Pressemitteilung